Philosophisches Lexikon

Philosophisches Geschwätz! - Was wir meinen, wenn wir sagen...

Allgemeines zum Podcast

Kurz: Ein Podcast-Lexikon der Philosophie. Von A wie Abduktion bis Z wie Zweck. In diesem Podcast geht Michael McCouman Jr. auf die seit 2500 Jahren entstandene Sprache von Philosophinnen und Philosophen ein.

Beschreibung: Sapere aude! - Die Welt der philosophischen Wörter und Ausdrücke ist tiefe und farbenfrohe zugleich. Grund genug, das Philosophinnen und Philosophen sich seither nicht nur Gedanken über das Denken machen, sondern auch über die Sprache, die sie verwenden. Getreu dem Motto: „Ein guter Philosoph fängt immer beim Worte an“, entsteht in diesem Podcast ein kleines sprachliches Lexikon der Philosophie.

Hintergrund

McCouman ist leidenschaftlicher Maler, Zeichner, Musiker und seit 2001, auch Podcaster. 2004 fing er nach-und-nach an, die Podcast-Szene zum Themenfeld seiner philosophischen Arbeit zu machen. Dabei ging es Ihm nicht allein um die (damals noch sehr einfache) Technik, sonder vielmehr um den Umgang mit Ihr. Im interessierte vor allem, was Podcast systemisch für Folgen haben könnte und was es für eine freie Gesellschaftlich bedeutet. 2004 bis 2010 besuchte er die amerikanischen und französischen Treffen: von Technikern, Internet verliebten und Funkern. Nach einigem Kennenlernen, wurde McCouman 2006 durch Dozenten der Hochschule "Franco Allemande", zum ersten französischen Podcast-Treffen eingeladen. Als jüngster Gastredner, durfte er über seine Beobachtungen die er über die Szene gemacht hatte, sprechen. Dabei ging er als Erster über die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen ein und beschrieb die schon durch Apple, sich möglicherweise verändernden Ziele innerhalb der Szene. Dort kam er zu seiner Ersten Kernaussage:

"So wird nunmehr freies Netcasten, als, oder im Verbund des Webcast: Podcasting genannt. Zusammenfassend ist Podcast [...] ein egoistisch und damit hauptsächlich, intrinsisch motiviertes Unterfangen. [...] gleichwohl setzt es Triebe ein, welchen ein gemeinsames Nachhallen ermöglicht; sich jedoch nicht zuletzt, allein durch Technik eint."
-- "Philosophie des Podcastens" [Dictum: est actio personalis] S. II, McCouman, 2006

Seit her beschäftigt er sich mit den Veränderungen innerhalb der Szene - von den ersten Gedanken der Net- und Webcast-Szene, die mit den Ideen einer "freien, globalen und offenen Kommunikation" startete - und sich mit der neuen Feed-Generation komplett wandelte. Seine Schlüsselthema basiert auf der Hauptfrage: "Was ist eigentlich ein Podcast?". Dieser Frage blieb seither gleich und so fing er 2009 an, sie unter den Blickwinkeln von Ethik, Psychologie, Sozial-Psychologie wie Soziologie zu betrachten und die Handlungen von der Haltung zu trennen:

"Handlung scheint im Maße nicht die Haltung am Podcast(en) zu sein. Doch so geglaubt: verändert Handlung auch nicht im gleichen Haltung; denn nur die Haltung verändert Handlung. Wenn nun also Einer meint: er könne nur so (für sich) tun, so zerstört er jenes kulturelles Sein, der eigenen Szene."
-- "Philosophie des Podcastens" [Docma: Ex habitus est actio] S. IV. a., McCouman, 2008

Es waren vor allem die kulturen Veränderungen, die freie Form und deren sich politisch motivierter Verhaltensweisen die Ihn inspirierten - Podcasting weiter zu untersuchen. So fing McCouman Ende 2008 an auch die Glaubenssätze, Wert- und kognitiven Fehlurteile der Szene mit aufzunehmen und in seine Betrachtungen einzubeziehen. Dabei versuchte er die Wesenszüge von Podcast, in die zu Eigen liegenden Strukturen der Wahrnehmung zu unterteilen. Er gliederte Podcast so in die zwei Hauptbereiche: intern und extern. Wobei interne Podcasts für Ihn nur einem einzelnen Zweck dienlich sind: allein einem bestimmen Gruppenteil zugewandt oder zugänglich zu sein. Externe Podcast (auch gerne als "öffentliche Podcasts" bezeichnet) stehen hingegen, anders als den internen, einer breiten Masse zur Verfügung.

Wikis, Podcast und Communitys

Anfang 2009 wechselte McCouman von Wikipedia zur Wikia (damals noch WikiCity). Einem kostenlosen Wiki-Hoster (der anders als Wikipedia) als Unternehmen auftritt und ebenfalls durch Jimmy Wales ins Leben gerufen wurde. Als Mitarbeiter bei Wikia arbeitete er in Zusammenarbeit mit dem damaligen "Country Manager Germany" T. Bartel daran, die Community auszubauen und das Design zu verbessern. Im interessierte dabei vor allem wie Wiki-Communitys entstehen können. Er wollte wissen was es braucht um ein Gemeinschaft entstehen zu lassen, wie Sie sich selber regelt und was es braucht, damit eine solche Gemeinschaft auch durch sich selber wächst.

"Ein Wiki ist Liebe. Es besticht durch seine Einfachheit einer Denkform die davon ausgeht: das alles eine Seite ist. Allein die Art ihrer Nutzung definiert ihre Sichtweise. Diese gilt für die Gemeinschaft, wie ihr Reflex der Ansicht."
-- "Philosophie des Podcastens" [Dictum: Creatio autem est civitatem] S. VII. a. b. c., McCouman, 2011

Mit den für Ihn sehr breiten Kenntnissen: durch hunderte von Neuer und selbst wachsenden Wiki-Gemeinschaften, versuchte er diese Strömungen und Verhaltensweise mit Blick, auf die Podcast-Szene zu übertragen. Nun fing McCouman an, die unterschiedlichen Gemeinschaften nicht nur in Gedanken miteinander zu verknüpfen. Dabei etablierte er 2011 ein Blogsystem in ein MediaWikis, mit dessen Hilfe später ein Podcast entstehen konnte. Schon in den Anfänger der Wikipedia sprach sich McCouman für WikiNodes welche vernetzte Gemeinschaften sichtbar machten und unterstützte die 2009 die Bewegung des Wikipedia-Projekts „Andere Wikis“ der Wikipedia Gemeinschaft. Darunter vor allem, den Ausbau des Marjorie-Wikis der Gründerin Lady Whistler (Sabine K.). Noch heute besteht das Motto: „Miteinander“ – „Ergänzen“ – „Netzwerk bilden“ und im Vordergrund aller Arbeiten.

"Podcast ist in eine Welt geboren wurden, die das Internet als eigene Freiheit verstand. Als gemeinschaftliches Handel welches die Ketten sprengt und über das Internet neu gedacht werden wollte. Es waren die Menschen die dafür eintraten, dass Kommunikation frei, unabhängig und ohne kapitalistische Zwänge möglich sein sollte. Die sich einst für das gesellschaftliche Interesse einsetzten und verstanden, dass es dazu einer freie Kommunikation und Zugänge zu diesen Mitteln brauche. Der so starke Fokus auf ein neues Medium wie das Internet, wart so, dass die einst'gen Auffassungen einer linken Bewegung, sich kurz darauf im Gegenteil wiederfanden. Und so ging der Traum mit dem Feed verloren: die Ideen einer offenen Kommunikation wurde Teil einer wirtschaftlichen Ordnung - hin zum ToDo-Gedanken eines Produkts. Erst als Linke Gegenwehr verstanden, wuchsen die Ideen einer liberalen Selbstermächtigung mit all ihren Zügen und Vorzügen: mit Banner, dem eigenen Label und als strahlende Wiederkehr des eigenem Covers: die in der Wiederholung des Intros, als Erkennungsmarke stecken gebliebener Idealismus. Und so schien es gleich: dem funkelnden Chi­chi der eigenen Öffentlichkeit, als Beweis dafür - einer wohl funktionierenden Entscheidung - der seriösen Gegenwart. Nun nicht mehr Gegenposition zu allem gesetzlichen, sondern nun gleich: wie jede Radiostation und als selbsternannte Bereicherung; allein durch die eigene Kraft. Dabei gewann es den Feed. Mit seiner Verbreiterung und verlor gleichzeitig, den Traum einer freieren und offenen Gesellschaft; löste in ein, mit Mehrwertsversprechen, technischem Glaube, menschlicher Verachtung und der Suche nach Liebe - gestandet in der Suppe der Selbstvermarktung. Was der Podcast durch sein neuen Versprechen in eigener Maßlosigkeit durch Appels "großen Güte" inszenierte, war Geist unfähiger Urteilsfähigkeit: gehandelt als Zuspruch vom noch "besseren" und noch "tolleren" Möglichkeiten. So ist diese nicht wegzudenken; steht jedoch nirgends falscher beschrieben, als in dem gemeinschaftlichen Werk, was die gleiche Zeit einnahm und noch bis heute mit dem Untertitel prangt und den Net- und Webcast einst solchen ausmachte: Wikipedia - Die freien Enzyklopädie."
-- Ausschnitt des Essay: "Zur Geschichte einer freien Kommunikation", Zeitlang S.130-132, McCouman, 2006
Kurz über diesen Podcast

Mit "Der Podcast Philosoph" startete McCouman Ende 2020 eine Sammlung verschiedenster Podcast-Formate, zu Wissenschaftsbereichen der Psychologie, Soziologie- und Sozialpsychologie, Logik, Philosophiegeschichte der Theorien, Gesellschaftsdenken, bis hin zum eigenen Philosophischen Lexikon. Diese, dienen hauptsächlich sich mit den Themen auseinander zu setzen; die es jedoch auch braucht: um die "Podcast-Frage" betrachten zu können. Im Hauptpodcast spricht er zusammen mit seinen Gästen über viele unterschiedliche Verhaltensformen und Denkweisen: wie man mit einem Podcast umgeht, welche Theorien in der Szene "herumgeistern" und wie die Zukunft des Podcastens wohl aussehen wird.

Über den Autor

Michael lernte schon in jungen Jahren Jazz und Boogie-Woogie Klavier, und spielte früh an der Mundharmonika den Blues. Er interessierte sich sehr für die Naturwissenschaften, las Bücher über die Aufklärung und Geschichte der Kolonialmächte, Sklaverei und den daraus entstandenen Sklavengesängen Anfang der 1900 Jahre. Seine Liebe und Leidenschaften zur späteren Physik-, Chemie und Philosophie hingegen, weckte vor allem sein Großvater in ihm. Ein Naturliebhaber, Techniker und Handwerker der ihm seit seiner jüngsten Kindheit begleitete, das Denke lehrte und die Welt für Ihn langsamer werden ließ. Bis heute ist er als Pianist, Gastmusiker in den Big Bands der New Yorker Musikszene, in Los Angeles oder in New Orleans - seiner "zweiten Wahlheimat" wie er sie nennt -, unterwegs. Er schrieb zwei kleinere Orchesterwerke, unterhielt eine Nachtsendung im Radio, und unterrichtete kleinere Jugend-Bands in der Kleinstadt Eisenach. 2001 bekam er das "The Black Piano" und nur drei Jahre später den Kulturförderpreis "für soziales Engagement" überreicht. Mit den Kulturpreis, zeichnete Ihn seine Geburtsstadt Eisenach, noch im selben Jahr für seine "außergewöhnliche Leistungen am Sozialprojekt: Kultur macht Schule" aus, das er zur "gemeinschaftlichen Gestaltung und Jugendförderung" Anfang 2005 startete.

2007 liefen seine schon 2001 gekündigten Plattenverträge aus und so beendete seine Zusammenarbeit auch für die Zukunft. Und kündigte damit an, keine Tonaufzeichnungen mehr zu unternehmen. So lehnte er das Dasein als Berufsmusiker ab, da "in Zeiten der fehlenden Sympathie, stetig wachsender Ausbeute durch GEMA und Co. den sich immer mehr, sich beugenden kapitalistischen Zwängen der Tonindustrie [...] noch einen nennenswerten Grund zu finden, mich als Tier den ewig währenden Geiern zum Fraß vorzuverwerfen.". Seine Website wurde daraufhin per Unterlassung gesperrt. Erst Ende 2018 erhielt er wieder das Recht unter dem "Kunstnamen" McCouman eine eigene Seite (www.mccouman.com) zu betreiben. Nach einigen Abstechern in der Gastronomie und Industrie produzierte er Firmen- und Vereins-Podcasts für Großfirmen und machte erneut eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker, den er erneut in einem Studium der Verfahrenstechnologie mit den Schwerpunkt zur organische Chemie, Psychologie, Neurologie und Philosophie beendete. 2014 wechselte McCouman sein Tätigkeitsfeld, wurde Honorarprofessor und hilt Vorträge zu Cloud Computing, Künstliche Intelligenz, Software-Analyse. Zeitgleich beendete er 2014 seine Arbeiten als Firmenpodcaster. Zum Dozent wurde er 2016 nach Erfurt berufen und unterrichtete bis 2019 dort Philosophie, Logik und Automationstechnik in der Software-Analyse.

Zuletzt wurde er als Technikphilosoph und Analytiker zum SEPA-Verfahren und der anfallenden Änderungen durch das DSD2- und DFÜ-Abkommen des Deutschen Kreditinstituts tätig. Seither arbeitet er an der Umsetzung seines Werkes "Die Philosophie des Podcastens" und am Umfang der Lehrpläne der seiner Arbeiten zur Eröffnung einer neuen Universitätswissenschaft, der Automation Science. Bis heute ist McCouman weiterhin als Philosoph, Analyst und Musiker, Maler, Grafik- und Web-Designer tätig. Mit der Sendereihe "Der Podcast Philosoph" plante er mehr Einblicke in die Forschung, Erkenntnis und in die Welt des Denkens zu geben. Seine Themenfelder sind Philo.: [Technical Philo. / Automation Science, Dig.-Ethics], Process tech.: [org. Chemistry, Newrobotic] Music: Jazz, Blues & Boogie Woogie Instruments: Piano, Organ, Keyboards, Sax (alt, tenor), Cello, Blues-Harp, Guitar, Bass

Infos und mehr

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